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Wildwood Living in Morningside

So gruen kann Stadtleben sein. Ungefaehr 4 Meilen noerdlich von Downtown, zwischen Midtown und Buckhead liegt der Stadtteil Morningside.
Die Natur spriest, waechst und gedeiht hier ueberall, wo ihr nicht Einhalt geboten wird.  In unserem Wildwood scheint so ziemlich alles zu leben, was klettern, krabbeln, hoppeln oder fliegen kann.


Unzaehlige Eichhoernchen, Streifenhoernchen, sogar Waschbaeren gehen hier ein und aus. Meistens sind die Nager jedoch zu flink, als dass man sie fotografieren koennte. Die neueste Sichtung war ein recht stattlicher Hase, der neugierig saemtliche Ecken unseres Backyards erkundet hat, ohne sich durch unsere Anwesenheit stoeren zu lassen. Ausgesehen hat er wie der Schmunzelhase von Lindt - golden-braun.
Zu den weniger niedlichen Wildwood-Bewohnern gehoeren zahlreiche Insekten, die nicht nur uns gefaehrlich werden koennten, sondern zum Teil auch unserem Eigenheim an die Substanz gehen koennten, wie zum Beispiel Termiten, Carpenter Bees (Holzbiene - macht jeder Bohrmaschine Konkurrenz), sowas Aehnliches gibt es auch noch in der Ameisenversion (Carpenter Ants), Hornissen und sonstiges Getier...
Ganz zu schweigen von den vielen Spinnen, die mitunter nicht nur fies aussehen, sondern auch noch giftig sind. Schwarze Witwen sind keine Seltenheit - es soll auch Skorpione und Giftschlangen geben, allerdings haben wir noch keine gesehen, das koennte von mir aus so bleiben... Seit ein paar Tagen haben wir Gluehwuermchen im Garten. Nicht nur ein paar sondern hunderte. Sie sitzen im Gras und sobald die Daemmerung einsetzt, fliegen sie senkrecht in die Hoehe und gluehen fuer ein paar Sekunden neon-gelb. Fast wie ein kleines Feuerwerk.


Wildwood - immer wieder ein Erlebnis... Letzte Woche wurde uebrigens in der Naehe von Atlanta (Kennesaw) ein Schwarzbaer in einem Wohngebiet gesichtet - es ist also mit allem zu rechnen... was die Sache ja auch interessant macht.
So long!

...just married...

Am 12.06. 2009 - auf den Tag genau drei Jahre nach unserer Hochzeit - gaben sich Stephan und Jasmin das Ja-Wort. Die Trauung fand im Haus Solms in Karlsruhe statt. Zur anschliessenden Fete ging's nach Eggenstein in "de Badisch". 
Nach einem eher traditionellen Auftakt mit Sektempfang, Hochzeitsessen und den Reden der beiden Vaeter, nahm die Party enorm an Fahrt auf als "The Dead Flowers" ihre "experienced country and roll music" zum Besten gaben. Die Band rund um "Planer" hat die richtigen Songs im Repertoire, um Jung und Alt auf die Tanzflaeche zu locken. ( www.the-dead-flowers.de ) Jasmin und Stephan, herzlichen Glueckwunsch zur Hochzeit und zu einem rundum gelungenen Fest. Nachdem der grosse Tag nun vorbei ist, koennt Ihr Euch in Ruhe auf Eure Hochzeitsreise vorbereiten. Wir freuen uns schon auf Euren Besuch in Atlanta!


Bild: Das Brautpaar eingerahmt von Jasmin's Schwester und Trauzeugin Julia und deren Freund Thorsten. 

Alles Gute fuer Eure gemeinsame Zukunft und gute Reise!

Kabelfernsehen

Nach fast drei Monaten im neuen Heim hatte Thorsten die Schnauze voll - vom Satellitenfernsehen, von unserer viel zu langsamen Internet-Verbindung und von unserer staendig gestoerten Telefonleitung. Am Satellitenfernsehen gab es eigentlich nichts auszusetzen, die Bildqualitaet war tiptop, wir hatten wie zuvor auch jede Menge Kanaele, die wir sowieso nie angeschaut haben, der zugehoerige Receiver sah klasse aus und hat prima ins Regal gepasst. Das einzige Problem war, dass man uns mit einem Sonderangebot angelockt hatte und letztendlich sollten wir dann doch den regulaeren Preis bezahlen. Fuer solche Spaesse sind wir allerdings nicht mehr zu haben... Inzwischen schon gewieft in der US-Konsumwelt hat Thorsten der Satellitenfernsehfirma dann mal einen fetten Strich durch die Rechnung gemacht. Sie koennen Ihre Schuessel und den schicken Receiver zurueckhaben und wir schauen ab sofort Kabelfernsehen bei der Konkurrenz. Die Konkurrenz bietet neben Kabelfernsehen auch Internetzugang an und das ganze zum Wohlfuehlpreis.
Die Kabelfirma kam gestern morgen und hat alles klar gemacht.
Wenn ich an die Anfangszeiten des Kabelfernsehens in Deutschland denke, faellt mir als erstes ein, dass alle Strassen, in die das "Kabel" gelegt wurde, erstmal monatelang aufgerissen waren und es hat ewig gedauert, bis alles verlegt war und alle Haeuser am Netz hingen und die Strassen dann wieder geteert und freigegeben waren.
Dafuer haben wir hier keine Zeit und auch keine Lust. Das Fernseh/Internet-Kabel wird vom naechsten Verteilerkasten einfach ueber die Strasse bis zum Haus gespannt und die groesste Herausforderung ist, sich zu ueberlegen, wo es denn nun ins Haus gefuehrt wird. Die einfachste Loesung in unserem Fall war, den Fensterrahmen im Keller zu durchbohren und das Kabel durchzuziehen. Dann an der Kellerdecke irgendwo befestigen, durch den Crawlspace hoch ins Wohnzimmer und schon haste Kabelfernsehen. Das war eine Sache von 2 Stunden. Die Bildqualitaet ist tiptop, bis zum naechsten Sturm auf jeden Fall. Dann koennte es sein, dass unser Fernsehkabel von einem entwurzelten Baum mitgerissen wird und wir dann kein Signal mehr empfangen. Das macht aber nichts, denn der Baum, der das Fernsehkabel herunterreisst, reisst die Stromleitungen gleich mit. Und ohne Strom kann man eh nicht fernsehen. Then the power guys and the cable guys get out and hook us up again...
Ganz nebenbei haben wir dann noch eine kleine Einfuehrung in den Elektrikerberuf erhalten und gelernt wie man Stromleitungen erdet: Einfach an die Wasserleitungen anschliessen.

Happy Easter!

Eben war noch Weihnachten und schon ist wieder Ostern... da Karfreitag (Good Friday) hier kein Feiertag ist und es Ostermontag gar nicht gibt, muessen wir jedes Jahr aufpassen, Ostern nicht ganz zu verpassen. Langsam wird auch das Wetter wieder Atlanta-like, nice and pleasant. Der Winter war lang - letzte Woche wurden downtown sogar noch Schneeflocken gesichtet... Das Fruehjahr war bisher ziemlich verregnet, was uns hier im Sueden sehr gut getan hat, denn die Trockenheit der letzten Jahre hat die Trinkwasserreserven betraechtlich schwinden lassen. Aber durch Immobilien- und Finanzkrise ist die Wasserknappheit ziemlich in den Hintergrund getreten. Es kommt ja auch noch immer genug aus der Leitung... Und ausserdem war neulich wieder Earth-Hour. Da schaltet man dann eine Stunde lang das Licht aus und ist stolz darauf, etwas fuer die Umwelt getan zu haben. Am naechsten Tag latscht man dann wieder abends aus seinem Buero und laesst das Licht ueber Nacht an. Sonst sieht ja die Skyline nach nix aus... Und weil das noch nicht genug Energieverschwendung ist, laesst man das Auto laufen, wenn man egal wo auf egal wen oder was wartet. Denn Sprit ist wieder billig und in rauhen Mengen vorhanden und ausserdem funktioniert ja sonst die Klimanlage nicht. Was hat das eigentlich alles mit Ostern zu tun? Nix. Aber gesagt werden muss es ab und zu mal...
So long!

Denver - A stroll through the Mile-High City


Colorado State Capitol


Art Museum (above) and Public Library (below)


Downtown Denver

Universal Studios - Orlando, FL

...Baconator meets Refreshenator...
Disaster...was rather disappointing since we had to stay out due to some technical problems.Amity Island

Jaws (Der weisse Hai)

Haengt ihn hoeher...
one hell of a boat trip

90 Minuten Wartezeit vergingen auch irgendwie - und zur Belohnung gab's

"A RICHTIGE DREAM ACTION"Looks like someone's had fun!
... streets of New York...

Fisherman's Wharf - San Francisco



Hard Rock Cafe Orlando



Floridian Winter Wonderland


Spektakulaer war "The Mummy", wo ich mich wahrscheinlich nicht angestellt haette, wenn ich gewusst haette, was auf mich zu kommt. Gerechnet hatten Lara (the Baconator) und ich mit einer Geisterbahn. Als mir dann klar wurde, dass es sich um eine Achterbahn handelte, gab es kein zurueck mehr und man kneift ja auch nicht vor seiner zehnjaehrigen Nichte. Also sind wir eingestiegen. Die erste Achterbahnfahrt meines Lebens, zu Lara's Erstaunen musste ich zugeben, dass ich zuvor noch nie Achterbahn gefahren war - ich hab' ja eigentlich Schiss vor sowas. Egal! No risk no fun war die Devise. Der Sicherheitsbuegel wurde geschlossen und los gings. Zunaechst ging's relativ gemuetlich durch ein aegyptisches Gemaeuer, hier und da hat's mal gebrannt, Hyroglyphen und Zeichnungen an der Wand und die ein oder andere Mumie waren zu sehen, soweit alles ganz harmlos - ploetzlich machte unser Wagen eine Vollbremsung und wir sausen rueckwaerts ins Nirvana - und zwar im Dunkeln. Kurz darauf wieder eine Vollbremsung mit Richtungswechsel - unser Wagen fuhr dann wieder vorwaerts ins Ungewisse und zwar mit einer riesen Geschwindigkeit. Das war eine Achterbahnfahrt nach allen Regeln der Kunst. Lara und ich schrien uns die Kehle aus dem Hals - alles andere haette in dieser Situation auch keinen Sinn gemacht - als das Spektakel vorbei war, haben uns beiden ganz schoen die Knie geschlottert. Bilder gibt's leider keine - schreiend, mit geschlossenen Augen kann man nicht knipsen. DREAM ACTION!

Disney World's Magic Kingdom







Walt Disney World laesst nicht nur Kinderherzen hoeher schlagen. Am (deutschen) 2. Weihnachtsfeiertag bescherte Disney uns einen ganzen Tag "Family Fun" - gemeinsam mit ca. einer Million anderer Familien... was den Fun-Faktor nicht gerade vergroessert hatte. Aber was soll's. Fun ist Fun, wer interessiert sich schon fuer den Faktor. Trotz der Menschenmassen war das Magic Kingdom ein Erlebnis und eigentlich braucht man mindestens eine Woche Zeit, um das grosse Ganze zu erleben und zu geniessen. Wir hatten nur einen Tag, haetten gerne noch mehr gemacht und gesehen, als wir geschafft haben. Aber schoen war's trotzdem. Beeindruckend. Im Inszenieren und Shows auf die Beine stellen sind die Amerikaner einfach klasse. Chapeau!