About us:
- Julia & Thorsten Stoesser
- Atlanta, Georgia, United States
Daytrip to Helen, GA
Helen ist so kitschig, dass es schon wieder gut ist. Unklar blieb, ob es sich um einen echten Ort handelt oder eher um einen German Theme Park. Wie auch immer, der Nachmittag war irgendwie ganz nett und das Essen im Restaurant "Old Heidelberg" sehr lecker. Das Jaegerschnitzel mit Spaetzle haette man in Deutschland auch nicht besser serviert bekommen. Somit hatte sich der Besuch schon gelohnt. Im Festzelt dudelte "...es gibt kein Bier auf Hawaii...", was niemanden so richtig interessierte...
Unfit Mother
Die ersten drei Monate mit Baby sind ueberstanden und so langsam pendelt sich alles ein. In den letzten Wochen hat sich ziemlich deutlich herauskristallisiert, dass die Tage, an denen wir etwas vor haben, wesentlich leichter sind, als Tage ohne Programm. Philip will beschaeftigt werden, sich in der Welt umschauen und hat am liebsten "a richtige DREAM AEKTSCHN". Also wehe es wird langweilig... Da Bewegung gut tut, haben wir uns zum Sport angemeldet: Stroller Workout - eine Variante des klassischen MuKiTu.Kabelfernsehen
Die Kabelfirma kam gestern morgen und hat alles klar gemacht.
Dafuer haben wir hier keine Zeit und auch keine Lust. Das Fernseh/Internet-Kabel wird vom naechsten Verteilerk
Ganz nebenbei haben wir dann noch eine kleine Einfuehrung in den Elektrikerberuf erhalten und gelernt wie man Stromleitungen erdet: Einfach an die Wasserleitungen anschliessen.
01/19/08: Atlanta Snowstorm Footage
Und damit Ihr sehen koennt, wie ernst die Lage wirklich ist:
Unser Tisch, der nun wirklich nicht fuer solche Witterungsverhaeltnisse geschaffen ist, war innerhalb von kurzer Zeit beinahe vollstaendig (!) eingeschneit. Geradezu beaengstigend... Hoffentlich finden wir ihn im Sommer wieder...
Falls wir nicht voellig von der Aussenwelt abgeschnitten werden durch diesen strengen Winter oder ausrutschen und uns weiss Gott was brechen, halten wir Euch auf dem Laufenden...
So long!
Playground Rule No. 1...
Ein weiteres nuetzliches Schild - gesehen in einem Supermarkt:
Summer in the city...
Waehrend es bis Mitte Juli noch richtig nett und angenehm war, geht waermemaessig momentan so richtig die Post ab. Der Sommer hat es hier wirklich in sich. Taeglich um die 100 Grad Fahrenheit und meistens verdammt schwuel. Nachts ist es hier ungefaehr so warm wie in Karlsruhe tagsueber. Yippiejayeah!
Das erstaunliche ist jedoch: Keiner kriegt’s wirklich mit.
Waeren da nicht die kurzen Wege von der Haustuer ins Auto, vom Auto ins Buero und wieder zurueck, vom Auto in den Supermarkt und dann irgendwann wieder vom Auto bis zur Haustuer….usw., wuerde man nicht einmal ins Schwitzen geraten. Im Gegenteil. wuerde man sich zum Arbeiten nicht warm genug kleiden, haette man sich in Null Komma Nichts die dickste Erkaeltung eingefangen.
Unsere Klimaanlage zu Hause hat ganz schoen zu schaffen, um das Loft auf Ertraeglichkeit herunter zu kuehlen, aber sie laeuft und wir haben zum Schlafen angenehme Temperaturen. Beim ersten Schritt vor die Haustuer morgens, wuerde man sich seinen business attire, am liebsten wieder vom Leib reissen. Das frische Gefuehl nach der morgendlichen Dusche ist nach zwei Sekunden weg und der einzige Gedanke ist: “Holy crap! Des geht gar net!” Der amerikanisch-badische Gedanke wird allerdings verworfen, sobald man im Auto sitzt und die dortige A/C, die etwas leistungsfaehiger zu sein scheint, als die deutschen Versionen, ihre Dienste tut. Ok, jetzt geht’s wieder. Die Abkuehlung im Auto geniessen, bevor der naechste Hammer kommt. Im Parkhaus aus dem Auto steigen und durch die feuchte Hitze, die sich downtown noch schlimmer anfuehlt als zu Hause, ab ins Peachtree Center. Der Schritt vom Skywalk, der das Parkhaus mit dem International Tower verbindet ist eine absolute Wohltat. Endlich wieder A/C..! Cool down, ….langsam wieder auf Normaltemperatur kommen. Die Klamotten sollten ja nicht gleich morgens um 9 durchgeschwitzt sein…Nach dem Durchgang in den South Tower ueberkommt mich sogar ein Froesteln, weil hier die Klimaanlage knapp ueber freeze eingestellt ist. Meistens habe ich auch was zum Ueberziehen dabei. In der zwoelften Etage, wo ich arbeite ist es nicht ganz so kalt wie unten, aber das Klima dort hat nichts mit der wirklichen Welt zu tun. Und es ist tatsaechlich angenehm. Man hat einen, im wahrsten Sinne des Wortes”, kuehlen Kopf, kann sich konzentrieren, hat keine feucht-verschwitzten Haende und ist froh, wenn man sich am Nachmittag einen warmen Kaffee im Food Court holen kann, weil es mit der Zeit schon etwas frisch werden kann, wenn man so am Schreibtisch sitzt den ganzen Tag. But wait a minute….es ist ja schon wieder halb sieben. Noch schnell die angefangene Arbeit beenden und dann ab nach Hause. Die ersten Schritte in Richtung Parkdeck fuehlen sich noch einigermassen gut an. Man kommt aus der “Kaelte” empfindet die Waerme zunaechst als angenehm. Die Realitaet holt einen allerdings relativ schnell auf den Boden der Tatsachen zurueck. It’s hot out there, freakin’ hot. Thorsten hat unter der Hitze etwas mehr zu leiden als ich. Er muss naemlich im Gegensatz zu mir ziemlich weit durch die Hitze laufen, da kein Parkplatz mehr in der Naehe des Mason Buildings verfuegbar war. Und der Beetle steht auch noch den ganzen Tag in der Sonne...da ist der Feierabend dann schon gelaufen.
Die Sache mit den Klimaanlagen ist vom Wohlfuehlfaktor (insbesondere im Arbeitsalltag) de luxe. Zumindest, so lange man sich keine Gedanken macht ueber die Energie, die tag und nacht verblasen wird. Allerdings fragt man fragt sich schon, ob es tatsaechlich sein muss, dass Restaurants, Bueros, Geschaefte….tatsaechlich dermassen heruntergekuehlt werden muessen, dass man sich nach einem Pulli sehnt oder anfaengt zu frieren. Ich habe eine Kollegin, die wegen zu kalt eingestellter A/C in ihrem Buero schon einen Heizluefter betrieben hat, damit sie nicht friert. Warum nicht? Zusaetzlich zur Energie, die die A/C verbraucht, noch Strom zum wieder aufheizen verblasen….Sehr populaer ist auch das Warten im laufenden Auto. Warten, bis die Ehefrau aus dem Supermarkt kommt oder mit den Kids aus der ebenfalls eiskalten Mall, warten bis im Lokal ein Tisch frei wird, den Rausch nach dem Firm Outing ausschlafen oder einfach mal nur so im Auto sitzen und auf irgendwas warten. Auf jeden Fall muss das Auto laufen, denn sonst laeuft ja auch die A/C nicht…Auf Big Island, Hawaii bringen es die Amis fertig, im Volcano National Park, wo es unglaublich viel zu sehen gibt, einfach im laufenden Auto sitzen zu bleiben und aus dem Fenster zu glotzen. Daher auch der Spitzname “Drive-In-Volcano”. Selbst als ehemaliger Nicht-Gruen-Waehler koennte man durchdrehen, bei so viel Energieverschwendung… Aber egal. Es hilft ja doch nix. Die Hitze soll wohl noch eine Weile anhalten und uns bleibt nichts anderes uebrig als uns auf den Herbst zu freuen. Und bis dahin heisst es drin bleiben und warm anziehen! So long!
Im Land der Autofahrer...your driver's license and your registration, please!
Im Land der Autofahrer...beware of the car dealer
Why there's no reason for housewives to be desperate....
Unser Staubsauger ist ein Haushaltsgeraet, das keine Wuensche offen laesst. Er sieht nicht nur tiptop aus, insbesondere farblich, sondern verfuegt auch noch ueber Funktionen, die jeder Hausfrau ein Strahlen ins Gesicht zaubern. Der eingebaute Frontscheinwerfer erhellt den zu reinigenden Bereich, so dass man selbst bei schlechten Lichtverhaeltnissen saubere Arbeit leisten kann. Und das ist noch laengst nicht alles. Der integrierte Dirt-Finder informiert die Benutzerin ueber die Anwesenheit von Schmutz durch ein rot leuchtendes DIRTY-Signal. Sobald der Schmutz in vollem Umfang eingesaugt wurde, signalisiert das Geraet Sauberkeit durch ein freundlich gruen leuchtendes CLEAN. Da die Saugleistung sehr stark ist, werden waehrend des Saugvorgangs Staubmaeuse (= Ansammlungen von Staub, die sich nach dem Schneeballsystem zu ansehnlichen Klumpen vergroessern) durch die ebenso starke Abluft aufgewirbelt. Je nach raeumlichen und thermischen Verhaeltnissen, kann dies dazu fuehren, dass die Staubmaeuse regelrecht durch die Luft schweben und
sich an thermisch unguenstigeren Stellen wieder niederlassen. Dies hat den entscheidenden Vorteil, dass man genau erkennen kann, wann man seine Arbeit erledigt hat und alles fein saeuberlich gesaugt ist. Die Arbeit ist zu dem Zeitpunkt erledigt, zu dem keine Staubflocken mehr durch die Luft gewirbelt werden, also wenn die Staubflockenmigration gegen Null geht.