
erste Nacht haben wir in Volcano Village, einem sehr verschlafenen Nest am Rande des Volcano National Parks, verbracht. Nachdem wir zweimal versucht haben, der Beschilderung zu Folgen um unser Bed and Breakfast Etablissement zu finden und dabei klaeglich gescheitert sind, haben wir unsere deutsche Logik Logik sein lassen und sind einfach mal entgegen der Pfeilrichtung weitergefahren. Und siehe da, kurze Zeit spaeter standen wir vor dem sehr idyllisch gelegenen "Aloha Junction Bed and Breakfast". Da wir ziemlich geschafft waren, von der Anreise sind wir am ersten Abend nur noch Essen gegangen und dann ab ins Bett, um fit zu sein fuer den ersten richtigen Urlaubstag. Nach einem ausgesprochen leckeren Fruehstueck mit frischem Obst und homemade pancakes sind wir aufgebrochen in Richtung Volcano Na
tional Park. Der Park ist touristengerecht aufbereitet und weil alles so schoen convenient ist, nennen ihn die Amerikaner liebevoll "drive -in Volcano". Und das ist tatsaechlich die bittere Wahrheit. Man muss hier nicht unbedingt aus seinem klimatisierten Auto aussteigen, wenn man nicht will... Man kann alles ganz bequem vom Auto aus ansehen. Wir haben es uns allerdings nicht nehmen lassen, doch mal ein paar Schritte durch die bizarre Lava-Landschaft zu gehen. Und es hat sich gelohnt. Zu den Highlights gehoeren die steam vents. Regenwasser, das vom Gestein unterhalb der Erdoberflaeche aufgeheizt wird, steigt als Wasserdampf auf. Die Bodentemperaturen sind hier so heiss, dass
nur bestimmte Pflanzen ueberleben. Beeindruckend war auch die Wanderung durch einen Vulkankrater, der nach wie vor nicht zur Ruhe gekommen ist. Ueberall steigen Rauchwolken auf, deren schwefeliger Geruch den Eindruck vermittelt, dass es jeden Moment losgehen koennte... Natuerlich wollten wir die Lava auch fliessen sehen und wir hatten gehoert, dass dies tatsaechlich moeglich ist. Die Wanderung zu der Stelle, an der die Lava ins Meer fliesst, war leider nicht besonders gut ausgeschildert. Der Ausgangspunkt war allerdings nicht zu uebersehen. Dort wo ein frueherer Lava Flow einfach die Strasse unter sich begraben
n. Nach zwei weiteren Stunden waren wir der fliessenden Lava immer noch nicht naeher gekommen und wir beschlossen umzukehren, um vor Einbruch der Dunkelheit wieder auf sicherem Terrain zu sein. Als es dann langsam dunkel wurde, hatten wir zumindest den markierten Pfad wieder erreicht, und unterhalb der erstarrten Lava haben sich in der Ferne immer mehr orange spots gezeigt. Stellen, an denen der Lava Flow direkt unterhalb der bereits erkalteten Kruste nach wie vor fliesst. Wow. Obwohl wir nicht wirklich nah dran waren, war der Anblick sehr beeindruckend.Ueber den South Point (suedlichster Punkt der USA) sind wir weiter gefahren in Richtung Kona Coast im Westen. Unterwegs haben wir einen swim and snorkel stop am Black Sands Beach eingelegt. Hier schwimmen
die Wasserschildkroeten bis an den Strand. Beim Schnorcheln sind sie einem sozusagen zum Anfassen nahe. (siehe "Worth a visit - Georgia Aquarium" nur ohne Scheibe). Waehrend der Black Sands Beach bequem auf amerikanische Art, also mit dem Auto, zu erreichen war, mussten wir uns fuer den Green Sands Beach schon etwas mehr ins Zeug legen. Die einstuendi
ge Wanderung am Meer entlang war ganz nett, hat sich jedoch im Nachhinein nicht wirklich gelohnt. Der Beach war zwar tatsaechlich gruen, allerdings ziemlich klein und overcrowded. Wie es zu dem Massenandrang kam ist uns ein Raetsel, da der Durchschnitts-Amerikaner ja nicht einmal von der Haustuer zum Muellcontainer laeuft. Vielleicht haben wir ja das Schild fuer den zugehoerigen Parkplatz uebersehen....oder fehlinterpretiert...
ie Kanufahrt selbst war schon richtig klasse, aber das anschliessende Schnorchel-Erlebnis war de luxe. Kristallklares Wasser, Fische in allen Farben, bunte Korallen und sogar ein Manta....Mit diesen Eindruecken sind wir dann zurueck zum Kanuverleih gepaddelt und haben nach kurzer Duschpause im Hotel den Tag in Kailua-Kona ausklingen lassen. Dinner auf den Spuren von Faris, Normann und Lothar, den German Triathlon-Heroes, im Lava-Java. Am naechsten Tag gings dann entlang der Westkueste w
eiter in Richtung Norden. Die letzte Nacht im Westen wollten wir an der Kohala Coast verbringen. Unser Ziel war das Hilton Waikoloa Resort. Das Zimmer fuer die eine Nacht war schweineteuer, aber die Auswahl an guenstigen Uebernachtungsmoeglichkeiten ist in Hawaii eher beschraenkt. Wie auch immer, das Geld war gut angelegt, denn das Hilton Waikoloa ist wirklich ein Erlebnis.... Bevor wir allerdings im Hilton eingecheckt haben sind wir an der Kueste entlang an die Nordspitze Big Island's gefahren zum Pololu Valley Lookout. Naja gut. Muss man nicht gesehen haben. Just another lookout for tourists who don't know what else to do. Zurueck in Richtung Hilton sind wir ueber die Kohala Mountains gefahren. Landschaftlich eher mit dem Allgaeu zu vergleichen, war die Rueckfahrt nicht besonders aufregend. Umso aufregender war dann unser Einzug ins Hilton. Schon allein die Lobby war an Dekadenz nicht zu uebertreffen
. Nachdem wir eingecheckt hatten, war zu ueberlegen, ob wir zu unserem Zimmer zu Fuss gehen wollten, which was absolutely not recommended...because the rooms are not in walking distance, zumindest nicht, wenn man Gepaeck dabei hat. Anstatt konventionell zu Fuss, hatte man die Moeglichkeit entweder Bahn oder Boot zu fahren. Der Hilton Express, eine Bahn die den ganzen Tag zwischen der Lobby und den einzelnen Gebaeuden, in denen sich die Hotelzimmer befinden, hin und her faehrt, macht seinem Namen keine Ehre, denn seine Geschwindigkeit ist an die hawaiianische Gemuetlichkeit angepasst und so waere man zu Fuss wahrscheinlich
schneller am Ziel... Alternativ dazu koennte man sich auch mit dem Boot zu seinem Hotelzimmer schippern lassen und etwas venzianischen Flair geniessen (mitten im Pazifik...). Leider hatten wir nicht genug Zeit, um das komplette Angebot des Hilton Waikoloa auszukosten, da wir ja weiterfahren mussten an die Ostkueste. Die letzten drei Naechte unseres Trips verbrachten wir in Hilo, w
o Thorsten auch an einem Workshop teilnahm. Hilo ist keine schoene Stadt und unser Hotel war ziemlich alt, noch nie renoviert und etwas muffelig. Zwar war das Hilo Hawaiian das erste Haus am Platz, allerdings fuer uns ein regelrechter Schock, da wir ja direkt aus dem Hilton Luxusbunker kamen.
Was fuer ein Abstieg. Da es an der Ostkueste fast immer regnet, ist die Vegatation ziemlich ueppig. Unser letztes Ausflugsziel waren die Akaka Falls noerdlich von Hilo und nach drei Naechten Hilo haben wir uns wirklich auf unser Atlanta Loft gefreut. Alles in allem hatten wir eine tolle Woche, wobei es sicherlich noch viel mehr zu sehen gibt, aber wir hatten ja leider auch nur Zeit fuer eine der Inseln. Wir waren zum Glueck ausserhalb der Saison unterwegs, was vieles angenehmer macht und trotz off-season war es nicht so einfach Hotelzimmer zu bekommen. Am Vulkan war die Hoelle los, man will sich gar nicht vorstellen, welche Massen dort zur Urlaubszeit auf Lavasuche gehen....aloha!
At the moment Thorsten's got 4 students in Savannah. Usually Thorsten's lecture is broadcasted from Atlanta, but every once in a while the students want to see their professor face-to-face rather than on a screen. So Thorsten also teaches in Savannah occasionally. Since the campus is surrounded by marshland chances are that you make the acquaintance of an alligator...
After getting a work visa Julia recently started to work for Rödl & Partner USA as a tax consultant. The company is a leading international professional services firm of german origin providing audit, accounting, tax consulting and legal service to a wide range of industries and entities. The office is located downtown Atlanta within the Peachtree Center on the 11th and 12th floor (South Tower), right next to the famous Hard Rock Café.

