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Christel’s und Gerhard’s USA Reise



Bericht und Eindrücke über Atlanta vom 15.09.-30.09.2007

15.09.2007
Heute ging’s über den großen Teich, nachdem uns Sabine zum Frankfurter Flughafen brachte. Das ganze Procedere war aufregend und spannend, aber alles legte sich, nachdem wir einige Stunden in der Luft waren; für Abwechslung durch Essen und Trinken war ja gesorgt. Nach 10-stündiger Flugzeit setzte die LH sicher in Atlanta auf, geschafft.
Nachdem wir Einreise, Zoll u.s.w. hinter uns brachten, wurden wir durch Julia und Thorsten an der Baggage-Claim herzlichst begrüßt und gedrückt – ein bewegender Moment. Julias Car stand bereit und brachte uns zur Milltown Loft 1108. Jetzt war Wohnungsbesichtigung und man kann sagen: Größe, Höhe, funktionelle Einrichtung haben uns sehr beeindruckt, ohne zu übertreiben: „Einfach toll“ .
Der Reisestress war dann fast wie weggeblasen, nachdem uns Julia mit einem exzellenten Abendessen verwöhnt hatte. Und dann war Nachtruhe; aber ohne Türen hat man am anderen Morgen den ersten Schnarcher ausgemacht; der Name bleibt geheim!!!

16.09.2007
Der Sonntag begann mit einem kräftigen Frühstück und anschließend ging’s auf Tour; erstes Ziel war Down Town mit Julias Office am Peachtree-Center (Julia war gerade dabei ihr neues Büro einzurichten). Weiter ging’s zum Centennial Olympic Park, wo für uns der Kauf des City-Passes für das „Sightseeing Atlanta“ anstand. Weiter nach Buckhead zur Lenox-Mall; hier der erste Eindruck, dass in USA alles „big“ ist; hier auch die erste Begegnung mit dem berüchtigten Fast-Food. Aber wir nehmen alles zurück, was wir bisher über Fastfood sagten oder hörten; ja es schmeckte und soviel kann gesagt werden- es schmeckte die ganzen 14 Tage durch. Der Abend wurde dann beim Mexikaner abgerundet.

17.09.2007
Der Vormittag stand zur freien Verfügung und wir genossen Fernsehen, Dachterrasse mit dem herrlichen Blick auf die Skyline von Atlanta und die gemütliche Sitzecke auf dem Balkon.
Um die Mittagszeit dann mit dem Taxi zum Peachtree-Center, wo wir uns mit Julia trafen. Und dann ging’s hoch hinaus, nämlich in das 72. Stockwerk des Westin Hotel, wo wir bei prächtiger Aussicht unser Mittagsmahl einnahmen; auf dieser Höhe hatten wir bisher noch nicht gespeist – es war genial-
Nachdem wir Julia zum „Business“ entließen war die World of Coca Cola (WOC) an der Reihe (unsere 1. Besichtigung aus dem City-Pass). WOC ist ein Firmenmuseum, das einem die Entwicklung des Getränkes näher bringt und aufzeigt, wie wichtig Cola in den USA ist. Der Rundgang endet am Coca Cola Brunnen, wo die Vielfalt dieses Getränks (europäische, asiatische und amerikanische Version) verkostet werden kann ( wir haben getrunken bis alles klebte). Abends dann in gemütlicher Runde bei Bud+Pinot Grigio.

18.09.2007
Tagsüber im Botanical Garden; eine sehenswerte und gepflegte Anlage mit vielen exotischen Blumen und Pflanzen. Abends dann sportlich; gingen zum Baseball im Turner Field Stadion zu den Braves; eine interessante Arena. Obgleich uns der sportliche Teil wegen fehlender Regelkunde nicht so mitriss, war es absolut unterhaltsam. Naemlich 1. die Show und 2. wie die Amis Fastfood und Sport miteinander verbinden; im übrigen „Bud light icecold“ klingt heute noch in unseren Ohren.



19.09.2007
Julia’s Birthday; mittags mit Ihr beim „Italiener“ (gute Adresse). Anschließend ins Georgia Aquarium; ein Highlight der Tour.
Abends Geburtstagfeierlichkeiten im Food Studio - der Hochzeitskneipe – mit absolut feinem Essen und einem gepflegten Pinot-Grigio.

20.09.2007
Mit Thorsten zum Shopping ins Outlet-Center. Christel’s Day; Eindrücke: bei Hilfiger, Nike, Anne Taylor u.s.w. gute Auswahl zu vernünftigen Preisen, wir haben zugeschlagen.
Abends beim „Italiener“ zum Pizza-Essen.

21.09.2007
Heute mit Thorsten bei Georgia-Tech und seinem Office; beeindruckt von den Ausmaßen des Campus; eine Stadt für sich.

22.09.+23.09.2007
Frühzeitig mit Julia’s Car auf der Interstate nach Savannah mit Zwischenstation bei „Subway“ zum 2. Frühstück; weiter und zunächst an Savannah vorbei und einen Abstecher nach Tybee Island; hier Strandspaziergang; Thorsten tauchte in den Atlantikfluten kurz unter; dann zurück nach Savannah und erste Eindrücke von der Stadt. Abends dann beim „Griechen“ und später Übernachtung im Holiday Inn in Pooler.
Sonntags dann Stadtrundfahrt in Savannah bei hochsommerlichen Temperaturen und bisher nicht erlebter Schwüle; es klebte alles. Eindrücke: reizvolle Innenstadt mit quadratischen Parks und erkennbarem Südstaatenflair. Am frühen Nachmittag dann Rückreise nach Atlanta mit Abstecher in ein weiteres Outlet-Center; nochmals fündig geworden.
Zum Ausklang beim „Italiener“.

24.09.2007
Mit Julia die Mittagspause im Food-Court des Peachtree-Center verbracht; anschließend zum CNN-Center und Rundgang mit interessanten Einblicken in verschiedene Studios.
Abends nach den Käsespätzle zum Biertrinken in typischer Kneipe.

25.09.2007
Mit Thorsten zum Stone Mountain-Park; eine interessante Anlage mit der Attraktion des Stone Mountain, einem Granitfelsblock mit beachtlichen Maßen; die Kuppe des Steins mit der Seilbahn „erklommen“; gute Aussicht auf Atlanta; absolut sehenswert.
Abends ins Longhorn zum Steak Essen.

26.09.2007
Besuch des Atlanta History Center und hier geführte Rundgänge in zwei Häusern unterschiedlicher Epochen:
1. das Smith-Farmhouse aus dem 18. Jahrhundert und
2. das Swan-House, in dem ab 1924 eine wohlhabende Familie in beachtlichen Pomp wohnte.
Abends bei Nudelsalat, Bud und Pinot-Grigio.

27.09.2007
Besuch des High Museum of Art; imposante Kunst auf verschiedenen Etagen.
Abends bei Spaghetti Carbonara und den bekannten Getränken.


28.09.2007
Letzte Besichtigung und zwar der Carter-Center; ein Museum mit umfangreichen Bildmaterial über den Werdegang des früheren Präsidenten.
Abends in einer typischen Fast-Food-Kneipe und hier zum Abschluss Hot Dog, Burger u.s.w.; für hungrige Leute bestens geeignet.

29.09.2007
Abschied von Atlanta und Rückreise; nach schlafloser Nacht sicher in Frankfurt gelandet, wo uns Sabine früh morgens in Empfang nahm.

Unseren Gastgebern nochmals ein „herzliches Dankeschön“ für die erlebnisreichen 14 Tage.


Gerhard und Christel

Labor Day @ Turner Field: Braves play the Phillies




Tallulah Gorge State Park - One hell of a hike!

Oft haben wir es bisher noch nicht geschafft, mal am Wochenende aus Atlanta raus zu kommen. Meistens war einfach zu viel zu tun oder wir waren zu muede oder zu faul. Als wir uns dann endlich mal aufgerafft haben, etwas zu unternehmen, haben wir nicht schlecht gestaunt, ueber das was wir hier eigentlich vor der "Haustuer" haben - in the "great state of Georgia"! Knapp zwei Autostunden in Richtung Norden befinden sich die Tallulah Falls, eine Reihe von Wasserfaellen, ueber die sich der Tallulah River durch den gleichnamigen Gorge schlaengelt. Im State Park gibt es ein nettes Visitor Center, von dem aus ebenso nette Spaziergaenge mit Blick ueber und in die Schlucht moeglich sind. Richtig spannend wird es aber erst, wenn man die praeparierten Wege und Treppen verlaesst und am Tallulah River entlang wandert. Unten am "gorge bottom" angekommen beginnt der Spass mit der ersten Flussueberquerung, die wesentlich leichter aussieht, als sie sich anfuehlt. Zwar ist die Ueberquerung zumindest, wenn man die Balance nicht verliert, trockenen Fusses moeglich, allerdings ist das mit der Balance so eine Sache... But after all, we made it! Die Wanderung am Fluss entlang war atemberaubend. Nach jeder Biegung boten sich beeindruckende Ansichten und wir haben immer wieder pausiert, um die Landschaft und den Fluss zu bewundern. Die August-Hitze haben wir gar nicht mehr wahrgenommen... Die Wanderung war allerdings nicht nur atemberaubend, sondern auch "atemraubend". Einen richtigen Weg gibt es naemlich dort unten nicht. Ueber die Felsen sucht man sich seinen Weg vorbei an den Wasserfaellen. "Immer nah am Wasser bleiben" ist der Rat der Rangers. Unser Ziel waren die Bridal Veil Falls, wo man im Fluss auch baden kann, beziehungsweise darf. Bridal Veil Falls ist ein sehr flacher Wasserfall ueber einen mehr oder weniger ebenen Felsen. Wer nicht zu viel Angst vor geprelltem Hinterteil hat, kann hier jede Menge Spass beim runter Rutschen haben... It was a lot of fun...da war das Hinterteil sowieso schnell vergessen. Nach dem Badespass mussten wir den Fluss dann noch mal ueberqueren, denn der Rueckweg fuehrte nicht am Fluss entlang. Es stand uns ein ziemlich steiler Aufstieg bevor. Allerdings war ja vorher noch der Fluss zu ueberqueren. Dort, wo wir den Fluss ueberquert haben, war das Wasser knoechel- bis knietief und der Untergrund verdammt glatt. Mit allen Klamotten, Rucksack, Digi-Cam und Cell Phone haben wir dann versucht durch den Tallulah River zu waten. Kurz bevor wir die gegenueberliegende Seite erreicht hatten forderte der Fluss dann erste Opfer. Beim Versuch aus dem Fluss heraus und die Felsen hinauf zuklettern war es dann mit der Balance vorbei. Thorsten lag in voller Montur samt Rucksack im Wasser und das gleich zweimal. Der dritte Versuch war endlich erfolgreich und zu mindest Thorsten hatte wieder festen Boden unter den Fuessen. Ich stand noch regungslos mitten im Fluss mit Handy und Digi-Cam, regungslos deswegen, weil ich mich nicht getraut habe, mich zu bewegen. Eine falsche Bewegung und ich bin auch faellig...im wahrsten Sinne des Wortes. Nachdem ich Thorsten Kamera und Cell Phone zugeworfen hatte, und er diese sicher gefangen hatte, habe ich mich dann etwas sicherer weiterbewegt und konnte ohne unfreiwillige Schwimmeinlage an Land gehen. Von hier aus ging es dann nur noch steil bergauf, raus aus der Schlucht. Fuer Thorsten hatte der Aufstieg noch eine besondere Note: Die klatschnasse Jeans klebte bei jedem Schritt unangenehm an den Beinen und schraenkte ihn in seiner Bewegungsfreiheit ganz schoen ein. Bei mir war zwar die Hose trocken, dafuer aber bald das T-Shirt schweissnass. Beide waren wir fix und fertig und voellig begeistert von unserem Hike. Es war sofort beschlossene Sache, diese Wanderung mit Stephan und Jasmin zu unternehmen. Die beiden waren genauso begeistert wie wir und wir hatten im Oktober noch richtig tolles Wetter. Das Wasser war zwar etwas kaelter als im August, aber die Rutschpartie mit Badespass konnten wir noch einmal in vollen Zuegen geniessen.



Die Welt ist klein...

*** Die Welt ist klein - Teil 1 ***
Anfang September hatten wir einen Uebernachtungsgast aus Karlsruhe. Jochen hat auf der Durchreise nach Costa Rica eine Nacht bei uns in Atlanta verbracht und ist direkt weitergereist. Wie auch immer. Zurueck in Deutschland hat er seiner Mutter von der Reise berichtet...dass er bei der Schwester eines Freundes in Atlanta uebernachten konnte und so weiter.... als Jochens Mutter erfuhr, dass der Ehemann von jener Schwester bei Georgia Tech arbeitet, hat sie wohl sofort nachgehakt, ob dieser Ehemann zufaellig Thorsten Stoesser heisst. To make a long story short, Jochens Mutter ist Bibliothekarin an der Uni Karlsruhe, mit der Thorsten jahrelang zusammen gearbeitet hat und nach wie vor immer mal wieder Kontakt hat. Dass Thorsten's Bibliothekarin und Stephan's Bandkollege Mutter und Sohn sind, wussten wir bis vor kurzem nicht, allerdings glaubt Thorsten inzwischen gewisse Aehnlichkeiten zu erkennen...

*** Die Welt ist klein - Teil 2 ***
Anlaesslich des Tags der Deutschen Einheit fand ein Empfang statt, zu dem ich mit meinen anderen deutschen Kollegen eingeladen war. Geladen hat der Generalkonsul Dr. Lutz H. Goergens hoechst persoenlich und es war uns eine Ehre, seiner Einladung zu folgen. Waehrend der Rede des Konsuls ist mir unter den Gaesten eine Frau aufgefallen, deren Gesicht mir bekannt vorkam. Sie hatte grosse Aehnlichkeit mit einer frueheren Schulkameradin aus dem Gymnasium. Kann nicht sein, dachte ich mir. Der Zufall waere zu gross. Ich wollte mich ja auch nicht blamieren und eine wildfremde Person anquatschen "Bist Du nicht die Claudia..?" Und wenn man sich dann doch geirrt hat, sich wieder aus der Affaere ziehen "..ach, doch nicht. Haette ja sein koennen. Also tschuess."
Also habe ich mich zunaechst auf das FANTASTISCHE deutsche Essen* konzentriert. Kurz bevor die Veranstaltung zu Ende war ist mir die vermeintliche Claudia dann noch mal ueber den Weg gelaufen. Gut gesaettigt dachte ich dann "...ist doch egal, wenn sie es doch nicht ist..." und habe sie angesprochen. Und natuerlich war sie's doch! Was sagt man dazu. Claudia war auch ganz perplex. Sie sei vor vier Wochen hierher gezogen und ihrem Mann gefolgt, der schon seit einem Jahr in Atlanta sei (und irgendwo auf dem GA Tech Campus sein Buero hat...).
*Was es alles zu Essen gab:
- Bratkartoffeln
- Spaetzle
- Rinderrouladen
- Koenigsberger Klopse
- Goulasch
- Rotkraut
- Sauerkraut
- Gruenkohl
- Matjessalat
- Fleischkaese
- Broetchen
- Kaese
- Zwetschgenkuchen
- Kaesekuchen
- Apfelstrudel
...alles vom Feinsten...hoffentlich bekomme ich naechstes Jahr wieder eine Einladung...
Aber zurueck zum Thema:
Man kann also gehen wohin man will und soweit man will, es laufen einem tatsaechlich immer wieder Menschen ueber den Weg, die man kennt oder die jemanden kennen, den man auch kennt, oder die mit einem selbst oder mit wem auch immer verwandt sind....Jetzt wird's kompliziert. Zum Beispiel haben wir (the Marggrander Family) auf Kreta mal einen (Gross-)Cousin (keine Ahnung welchen Grades) von Ruth kennengelernt. Ausserdem habe ich hier einen Arbeitskollegen, der mit einer meiner frueheren Arbeitskolleginnen aus Karlsruhe befreundet ist. Und weil sich der Kreis ja meistens schliesst, ist eben dieser Arbeitskollege auch noch mit einem von Thorstens Mitschuelern aus Woerth befreundet... Die Welt ist so klein, dass es schon gar nicht mehr auszuhalten ist...

Thundersteve hits Atlanta

Currently we are getting ready for our next guests: On October 13th Stephan and his girlfriend Jasmin will arrive. We hear they are thrilled and curious about what they will experience... Of course we will have the usual sightseeing crap waiting for them but as we all know about Thundersteve's ever-present desire for challenges we have a little surprise for them. Since Jasmin, who is a big outdoor fan, also is known for her spirit of adventure, we asked them to bring their hiking boots and special swim wear. Hopefully they already watched the movie we recommended ("Deliverance"). Parts of this film were shot at that same place where we are going to take them for a hike, they will never forget.
But before we are heading for the Georgia Mountains we are going to introduce Jasmin and Stephan to some very authentic parts of the American way of life: Tailgating! Tailgating is part of another constant in an American's everyday life: Game day! We have tickets for a College Football game and the tailgating arrangements are set for: Army @ Georgia Tech. Go Jackets, go! Now, two more things are essential to make a real game day: The marching band and the cheer leaders! We will probably have a lot of fun, and don't forget to wear YELLOW!
Also we are going to have a spectacular night at Philips Arena with Atlanta's NHL team, the Thrashers: BELIEVE IN BLUELAND!
In their second week, Jasmin and Stephan have plans to drive down to the Florida Gulf coast. From what we have heard so far, it must be like paradise down there. You can look forward to Caribbean style beaches and a crystal clear ocean....
We can't wait for you to come over! Have a save trip! See you soon!

Spocht in Atlanta

Also jetzt mal ein paar Worte zu den "live Sport" Events in Atlanta. War es in Karlsruhe jahrelang 2te Liga Fussball und ab und zu mal ein Basketballbundesligaspiel, so werden wir hier bezueglich Zuschauersport (Spectator Sports) total ueberflutet und mehr als verwoehnt. Da waeren zunaechst einmal die Georgia Tech Football, Basketball und Baseball Teams zu nennen die alle in der hoechsten Klasse spielen und Woche fuer Woche grossen Sport abliefern. Das Football Team, gecoacht von der NFL Coach-Legende Chan Gailey (former Dalles Cowboys und Miami Dolphins) scheint dieses Jahr richtig gut zu sein; Wir haben fuer zwei Heimspiele (im Oktober und November) Tickets ergattert und werden mit 55.000 Zuschauern (was allerdings fuer College Football relativ wenig ist) unser Team unterstuetzen: Go Yellow Jackets!
Profisport (das equivalent zur deutschen Bundesliga) gibt es in den 4 Major Leagues: Football (Atlanta Falcons), Eishockey (Atlanta Trashers), Basketball (Atlanta Hawks) und Baseball (Atlanta Braves). Julia hat ja bereits ueber unsere diversen Besuche bei den Teams berichtet. Mit Foda und Biene waren wir im Februar bereits bei den Trashers, die diese Saison das erste mal seit Ihres Bestehens den Einzug in die Playoffs geschafft haben. Eishockey ist richtig spassig, gute Action und die Spiele in der Phillips Arena sind immer "Worth a Visit". Biene und Foda jedenfalls hatten Fun.

Heute (am 03.09) haben wir das Quartett (NFL, NBA, NHL, MLB) endlich vollgemacht und uns die Atlanta Braves gegen die Philadelphia Phillies angeschaut. Die Braves sind America's Team (also so ungefaehr das Bayern Muenchen im Baseball) und spielen wie jedes Jahr um den Einzug in die Playoffs. In den USA ist jede Sportveranstaltung ein absolutes Event. Das beginnt schon mit entspannter Anfahrt und Parken: man faehrt mit dem Auto praktisch "direkt vors Loch" (waere der Fussweg vom Auto zum Stadion laenger als 10 Minuten wuerde wahrscheinlich keiner kommen). Nachdem das Auto dann auf dem Parkplatz steht, werden Grill, Campingmoebel und Kuehltaschen (die teilweise doppelt so gross sind wie der deutsche Durchschnittskuehlschrank) ausgepackt und sich beim beliebten "Tailgating Barbecue" aufs Spiel eingestimmt. Die Stadien sind vom Allerfeinsten, und nach der obligatorischen Nationalhymne ("Home of the Braves", wie passend), gehts dann auch irgendwann los. Waehrend des Spiels, gibt es Hot Dogs, Popcorn, literweise Coke und Bier und jede Menge anderer Leckerereien direkt an den Platz geliefert. "Good Food" scheint wichtiger zu sein als das Spiel, denn die meisten kommen lange nach Anpfiff, schaufeln sich dann 10000 Kalorien rein und gehen schon deutlich vor dem Ende. Sehr beliebt bei den Braves sind die "All You Can Eat Seats", da kann man sich dann endlich mal satt Essen und nebenbei ein bisschen Sport schauen.

Manchmal gewinnt dann auch noch das Heimteam und alle sind happy.

Wir sind dann beim Stand von 5:1 fuer die Braves nach dem 7ten von 9 Innings gegangen, nicht weil das Spiel langweilig oder schlecht war: Wir sassen bei 33 Grad fuer fast 3 Stunden in der knallen-Sonne, haben ein paar schoene Hits und Moves gesehen und uns bis dahin gut amuesiert. Schoen wars. Uebrigens das Spiel ging dann noch eine weitere Stunde, und endete 5:1. Morgen spielen die Braves dann wieder, nochmal gegen die Phillies, und am Dienstag gleich nochmal.

Bis zum naechsten grossen Sport Event in Atlanta also, dieses wird sicherlich nicht lange auf sich warten lassen.

Visiting season is about to start...

We are looking forward to welcoming one of Conan's troutmen in Atlanta: Jochen will join us for a "sleep over" on Friday, September 7th! He's on his way to Costa Rica and will spend one night in Atlanta. Jochen, we hope you enjoy your short stay with us.

Jochen's photo is already posted. - Check out "Back in Germany -March 2007"!

On September 15th Christel & Gerhard will arrive in the new world. We've heard they already sit on packed bags and can't wait to come over. While Christel focuses on the shopping spree she will certainly enjoy, Gerhard is worried about the long flight across the Atlantic. But even the longest flight ends at some point and you will get rewarded for your patience and all the stress you go through. The New World of Coca Cola, the Georgia Aquarium, the Botanical Garden, a night at Turner Field with the Braves are waiting for you. Also we are going to check out the best steaks, burgers and fries... and take you to one of Atlanta's finest dining places where we had our wedding dinner last year: The Food Studio. So probably you won't have much time to mourn over missing the Bayern Muenchen @ KSC game!

Have a save trip, y'all!