About us:
- Julia & Thorsten Stoesser
- Atlanta, Georgia, United States
Tallulah Gorge State Park - One hell of a hike!
Oft haben wir es bisher noch nic
ht geschafft, mal am Wochenende aus Atlanta raus zu kommen. Meistens war einfach zu viel zu tun oder wir waren zu muede oder zu faul. Als wir uns dann endlich mal aufgerafft haben, etwas zu unternehmen, haben wir nicht schlecht gestaunt, ueber das was wir hier eigentlich vor der "Haustuer" haben - in the "great state of Georgia"! Knapp zwei Autostunden in Richtung Norden befinden sich die Tallulah Falls, eine Reihe von Wasserfaellen, ueber die sich der Tallulah River durch den gleichnamigen Gorge schlaengelt. Im State Park gibt es ein nettes Visitor Center, von dem aus ebenso nette Spaziergaenge mit Blick ueber und in die Schlucht moeglich sind. Richtig spannend wird es aber erst, wenn man die praeparierten Wege und Treppen verlaesst und am Tallulah River entlang wandert. Unten am "gorge bottom" angekommen beginnt der Spass mit der ersten Flussueberquerung, die wesentlich leichter aussieht, als sie sich anfuehlt. Zwar ist die Ueberquerung zumindest, wenn man die Balance n
icht verliert, trockenen Fusses moeglich, allerdings ist das mit der Balance so eine Sache... But after all, we made it! Die Wanderung am Fluss entlang war atemberaubend. Nach jeder Biegung boten sich beeindruckende Ansichten und wir haben immer wieder pausiert, um die Landschaft und den Fluss zu bewundern. Die August-Hitze haben wir gar nicht mehr wahrgenommen... Die Wanderung war allerdings nicht nur atemberaubend, sondern auch "atemraubend". Einen richtigen Weg gibt es naemlich dort unten nicht. Ueber die Felsen sucht man sich seinen Weg vorbei an den Wasserfaellen. "Immer nah am Wasser bleiben" ist der Rat der Rangers. Unser Ziel waren die Bridal Veil Falls, wo man im Fluss auch baden kann, beziehungsweise darf. Bridal Veil Falls ist ein sehr flacher Wasserfall ueber einen mehr oder weniger ebenen Felse
n. Wer nicht zu viel Angst vor geprelltem Hinterteil hat, kann hier jede Menge Spass beim runter Rutschen haben... It was a lot of fun...da war das Hinterteil sowieso schnell vergessen. Nach dem Badespass mussten wir den Fluss dann noch mal ueberqueren, denn der Rueckweg fuehrte nicht am Fluss entlang. Es stand uns ein ziemlich steiler Aufstieg bevor. Allerdings war ja vorher noch der Fluss zu ueberqueren. Dort, wo wir den Fluss ueberquert haben, war das Wasser knoechel- bis knietief und der Untergrund verdammt glatt. Mit allen Klamotten, Rucksack, Digi-Cam und Cell Phone haben wir dann versucht durch den Tallulah River zu waten. Kurz bevor wir die gegenueberliegende Seite erreich
t hatten forderte der Fluss dann erste Opfer. Beim Versuch aus dem Fluss heraus und die Felsen hinauf zuklettern war es dann mit der Balance vorbei. Thorsten lag in voller Montur samt Rucksack im Wasser und das gleich zweimal. Der dritte Versuch war endlich erfolgreich und zu mindest Thorsten hatte wieder festen Boden unter den Fuessen. Ich stand noch regungslos mitten im Fluss mit Handy und Digi-Cam, regungslos deswegen, weil ich mich nicht getraut habe, mich zu bewegen. Eine falsche Bewegung und ich bin auch faellig...im wahrsten Sinne des Wortes. Nachdem ich Thorsten Kamera und Cell Phone zugeworfen hatte, und er diese sicher gefangen hatte, habe ich mich dann etwas sicherer weiterbewegt und ko
nnte ohne unfreiwillige Schwimmeinlage an Land gehen. Von hier aus ging es dann nur noch steil bergauf, raus aus der Schlucht. Fuer Thorsten hatte der Aufstieg noch eine besondere Note: Die klatschnasse Jeans klebte bei jedem Schritt unangenehm an den Beinen und schraenkte ihn in seiner Bewegungsfreiheit ganz schoen ein. Bei mir war zwar die Hose trocken, dafuer aber bald das T-Shirt schweissnass. Beide waren wir fix und fertig und voellig begeistert von unserem Hike. Es war sofort beschlossene Sache, diese Wanderung mit Stephan und Jasmin zu unternehmen. Die beiden waren genauso begeistert wie wir und wir hatten im Oktober noch richtig tolles Wetter. Das Wasser war zwar etwas kaelter als im August, aber die Rutschpartie mit Badespass konnten wir noch einmal in vollen Zuegen geniessen.
Die Welt ist klein...
Anfang September hatten wir einen Uebernachtungsgast aus Karlsruhe. Jochen hat auf der Durchreise nach Costa Rica eine Nacht bei uns in Atlanta verbracht und ist direkt weitergereist. Wie auch immer. Zurueck in Deutschland hat er seiner Mutter von der Reise berichtet...dass er bei der Schwester eines Freundes in Atlanta uebernachten konnte und so weiter.... als Jochens Mutter erfuhr, dass der Ehemann von jener Schwester bei Georgia Tech arbeitet, hat sie wohl sofort nachgehakt, ob dieser Ehemann zufaellig Thorsten Stoesser heisst. To make a long story short, Jochens Mutter ist Bibliothekarin an der Uni Karlsruhe, mit der Thorsten jahrelang zusammen gearbeitet hat und nach wie vor immer mal wieder Kontakt hat. Dass Thorsten's Bibliothekarin und Stephan's Bandkollege Mutter und Sohn sind, wussten wir bis vor kurzem nicht, allerdings glaubt Thorsten inzwischen gewisse Aehnlichkeiten zu erkennen...
*** Die Welt ist klein - Teil 2 ***
Anlaesslich des Tags der Deutschen Einheit fand ein Empfang statt, zu dem ich mit meinen anderen deutschen Kollegen eingeladen war. Geladen hat der Generalkonsul Dr. Lutz H. Goergens hoechst persoenlich und es war uns eine Ehre, seiner Einladung zu folgen. Waehrend der Rede des Konsuls ist mir unter den Gaesten eine Frau aufgefallen, deren Gesicht mir bekannt vorkam. Sie hatte grosse Aehnlichkeit mit einer frueheren Schulkameradin aus dem Gymnasium. Kann nicht sein, dachte ich mir. Der Zufall waere zu gross. Ich wollte mich ja auch nicht blamieren und eine wildfremde Person anquatschen "Bist Du nicht die Claudia..?" Und wenn man sich dann doch geirrt hat, sich wieder aus der Affaere ziehen "..ach, doch nicht. Haette ja sein koennen. Also tschuess."
Also habe ich mich zunaechst auf das FANTASTISCHE deutsche Essen* konzentriert. Kurz bevor die Veranstaltung zu Ende war ist mir die vermeintliche Claudia dann noch mal ueber den Weg gelaufen. Gut gesaettigt dachte ich dann "...ist doch egal, wenn sie es doch nicht ist..." und habe sie angesprochen. Und natuerlich war sie's doch! Was sagt man dazu. Claudia war auch ganz perplex. Sie sei vor vier Wochen hierher gezogen und ihrem Mann gefolgt, der schon seit einem Jahr in Atlanta sei (und irgendwo auf dem GA Tech Campus sein Buero hat...).
*Was es alles zu Essen gab:
- Bratkartoffeln
- Spaetzle
- Rinderrouladen
- Koenigsberger Klopse
- Goulasch
- Rotkraut
- Sauerkraut
- Gruenkohl
- Matjessalat
- Fleischkaese
- Broetchen
- Kaese
- Zwetschgenkuchen
- Kaesekuchen
- Apfelstrudel
...alles vom Feinsten...hoffentlich bekomme ich naechstes Jahr wieder eine Einladung...
Aber zurueck zum Thema:
Man kann also gehen wohin man will und soweit man will, es laufen einem tatsaechlich immer wieder Menschen ueber den Weg, die man kennt oder die jemanden kennen, den man auch kennt, oder die mit einem selbst oder mit wem auch immer verwandt sind....Jetzt wird's kompliziert. Zum Beispiel haben wir (the Marggrander Family) auf Kreta mal einen (Gross-)Cousin (keine Ahnung welchen Grades) von Ruth kennengelernt. Ausserdem habe ich hier einen Arbeitskollegen, der mit einer meiner frueheren Arbeitskolleginnen aus Karlsruhe befreundet ist. Und weil sich der Kreis ja meistens schliesst, ist eben dieser Arbeitskollege auch noch mit einem von Thorstens Mitschuelern aus Woerth befreundet... Die Welt ist so klein, dass es schon gar nicht mehr auszuhalten ist...
Thundersteve hits Atlanta
But before we are heading for the Georgia Mountains we are going to introduce Jasmin and Stephan to some very authentic parts of the American way of life: Tailgating! Tailgating is part of another constant in an American's everyday life: Game day! We have tickets for a College Football game and the tailgating arrangements are set for: Army @ Georgia Tech. Go Jackets, go! Now, two more things are essential to make a real game day: The marching band and the cheer leaders! We will probably have a lot of fun, and don't forget to wear YELLOW!
Also we are going to have a spectacular night at Philips Arena with Atlanta's NHL team, the Thrashers: BELIEVE IN BLUELAND!
In their second week, Jasmin and Stephan have plans to drive down to the Florida Gulf coast. From what we have heard so far, it must be like paradise down there. You can look forward to Caribbean style beaches and a crystal clear ocean....
We can't wait for you to come over! Have a save trip! See you soon!
Also we are going to have a spectacular night at Philips Arena with Atlanta's NHL team, the Thrashers: BELIEVE IN BLUELAND!
In their second week, Jasmin and Stephan have plans to drive down to the Florida Gulf coast. From what we have heard so far, it must be like paradise down there. You can look forward to Caribbean style beaches and a crystal clear ocean....
We can't wait for you to come over! Have a save trip! See you soon!
Spocht in Atlanta
Also jetzt mal ein paar Worte zu den "live Sport" Events in Atlanta. War es in Karlsruhe jahrelang 2te Liga Fussball und ab und zu mal ein Basketballbundesligaspiel, so werden wir hier bezueglich Zuschauersport (Spectator Sports) total ueberflutet und mehr als verwoehnt. Da waeren zunaechst einmal die Georgia Tech Football, Basketball und Baseball Teams zu nennen die alle in der hoechsten Klasse spielen und Woche fuer Woche grossen Sport abliefern. Das Football Team, gecoacht von der NFL Coach-Legende Chan Gailey (former Dalles Cowboys und Miami Dolphins) scheint dieses Jahr richtig gut zu sein; Wir haben fuer zwei Heimspiele (im Oktober und November) Tickets ergattert und werden mit 55.000 Zuschauern (was allerdings fuer College Football relativ wenig ist) unser Team unterstuetzen: Go Yellow Jackets!
Profisport (das equivalent zur deutschen Bundesliga) gibt es in den 4 Major Leagues: Football (Atlanta Falcons), Eishockey (Atlanta Trashers), Basketball (Atlanta Hawks) und Baseball (Atlanta Braves). Julia hat ja bereits ueber unsere diversen Besuche bei den Teams berichtet. Mit Foda und Biene waren wir im Februar bereits bei den Trashers, die diese Saison das erste mal seit Ihres Bestehens den Einzug in die Playoffs geschafft haben. Eishockey ist richtig spassig, gute Action und die Spiele in der Phillips Arena sind immer "Worth a Visit". Biene und Foda jedenfalls hatten Fun.
Heute (am 03.09) haben wir das Quartett (NFL, NBA, NHL, MLB) endlich vollgemacht und uns die Atlanta Braves gegen die Philadelphia Phillies angeschaut. Die Braves sind America's Team (also so ungefaehr das Bayern Muenchen im Baseball) und spielen wie jedes Jahr um den Einzug in die Playoffs.
In den USA ist jede Sportveranstaltung ein absolutes Event. Das beginnt schon mit entspannter Anfahrt und Parken: man faehrt mit dem Auto praktisch "direkt vors Loch" (waere der Fussweg vom Auto zum Stadion laenger als 10 Minuten wuerde wahrscheinlich keiner kommen).
Nachdem das Auto dann auf dem Parkplatz steht, werden Grill, Campingmoebel und Kuehltaschen (die teilweise doppelt so gross sind wie der deutsche Durchschnittskuehlschrank) ausgepackt und sich beim beliebten "Tailgating Barbecue" aufs Spiel eingestimmt. Die Stadien sind vom Allerfeinsten, und nach der obligatorischen Nationalhymne ("Home of the Braves", wie passend), gehts dann auch irgendwann los. Waehrend des Spiels, gibt es Hot Dogs, Popcorn, literweise Coke und Bier und jede Menge anderer Leckerereien direkt an den Platz geliefert. "Good Food" scheint wichtiger zu sein als das Spiel, denn die meisten kommen lange nach Anpfiff, schaufeln sich dann 10000 Kalorien rein und gehen schon deutlich vor dem Ende. Sehr beliebt bei den Braves sind die "All You Can Eat Seats", da kann man sich dann endlich mal satt Essen und nebenbei ein bisschen Sport schauen.
Manchmal gewinnt dann auch noch das Heimteam und alle sind happy.
Wir sind dann beim Stand von 5:1 fuer die Braves nach dem 7ten von 9 Innings gegangen, nicht weil das Spiel langweilig oder schlecht war: Wir sassen bei 33 Grad fuer fast 3 Stunden in der knallen-Sonne, haben ein paar schoene Hits und Moves gesehen und uns bis dahin gut amuesiert. Schoen wars. Uebrigens das Spiel ging dann noch eine weitere Stunde, und endete 5:1. Morgen spielen die Braves dann wieder, nochmal gegen die Phillies, und am Dienstag gleich nochmal.
Bis zum naechsten grossen Sport Event in Atlanta also, dieses wird sicherlich nicht lange auf sich warten lassen.
Profisport (das equivalent zur deutschen Bundesliga) gibt es in den 4 Major Leagues: Football (Atlanta Falcons), Eishockey (Atlanta Trashers), Basketball (Atlanta Hawks) und Baseball (Atlanta Braves). Julia hat ja bereits ueber unsere diversen Besuche bei den Teams berichtet. Mit Foda und Biene waren wir im Februar bereits bei den Trashers, die diese Saison das erste mal seit Ihres Bestehens den Einzug in die Playoffs geschafft haben. Eishockey ist richtig spassig, gute Action und die Spiele in der Phillips Arena sind immer "Worth a Visit". Biene und Foda jedenfalls hatten Fun.
Heute (am 03.09) haben wir das Quartett (NFL, NBA, NHL, MLB) endlich vollgemacht und uns die Atlanta Braves gegen die Philadelphia Phillies angeschaut. Die Braves sind America's Team (also so ungefaehr das Bayern Muenchen im Baseball) und spielen wie jedes Jahr um den Einzug in die Playoffs.
Wir sind dann beim Stand von 5:1 fuer die Braves nach dem 7ten von 9 Innings gegangen, nicht weil das Spiel langweilig oder schlecht war: Wir sassen bei 33 Grad fuer fast 3 Stunden in der knallen-Sonne, haben ein paar schoene Hits und Moves gesehen und uns bis dahin gut amuesiert. Schoen wars. Uebrigens das Spiel ging dann noch eine weitere Stunde, und endete 5:1. Morgen spielen die Braves dann wieder, nochmal gegen die Phillies, und am Dienstag gleich nochmal.
Bis zum naechsten grossen Sport Event in Atlanta also, dieses wird sicherlich nicht lange auf sich warten lassen.
Visiting season is about to start...
We are looking forward to welcoming one of Conan's troutmen in Atlanta: Jochen will join us for a "sleep over" on Friday, September 7th! He's on his way to Costa Rica and will spend one night in Atlanta. Jochen, we hope you enjoy your short stay with us.
Jochen's photo is already posted. - Check out "Back in Germany -March 2007"!
On September 15th Christel & Gerhard will arrive in the new world. We've he
ard they already sit on packed bags and can't wait to come over. While Christel focuses on the shopping spree she will certainly enjoy, Gerhard is worried about the long flight across the Atlantic. But even the longest flight ends at some point and you will get rewarded for your patience and all the stress you go through. The New World of Coca Cola, the Georgia Aquarium, the Botanical Garden, a night at Turner Field with the Braves are waiting for you. Also we are going to check out the best steaks, burgers and fries... and take you to one of Atlanta's finest dining places where we had our wedding dinner last year: The Food Studio. So probably you won't have much time to mourn over missing the Bayern Muenchen @ KSC game!
Have a save trip, y'all!
Jochen's photo is already posted. - Check out "Back in Germany -March 2007"!
On September 15th Christel & Gerhard will arrive in the new world. We've he
Have a save trip, y'all!
Summer in the city...
Bisher haben wir Hitzemuffel immer die Rheinebene verflucht, weil es insbesondere in Karlsruhe ganz schoen heiss werden kann im Sommer. Und wie wir gelitten haben im Buero ohne Klimaanlage ganz zu schweigen von einer Wohnung, die man nur durch kontrolliertes Lueften und Ganztagesverdunkelung einigermassen ertraeglich temperieren konnte, wenn ueberhaupt….ein Alptraum! Das waren die Sommer in Karlsruhe. Im Jahrhundertsommer 2003 soll Thorsten gesagt haben, er wandere aus, wenn es noch einmal einen solchen Sommer gaebe….was er damals nicht gesagt hat, und sich wahrscheinlich auch nicht hat traeumen lassen, ist, dass er in eine Stadt auswandert, in der es noch waermer wird als in Karlsruhe: HOTLANTA !
Waehrend es bis Mitte Juli noch richtig nett und angenehm war, geht waermemaessig momentan so richtig die Post ab. Der Sommer hat es hier wirklich in sich. Taeglich um die 100 Grad Fahrenheit und meistens verdammt schwuel. Nachts ist es hier ungefaehr so warm wie in Karlsruhe tagsueber. Yippiejayeah!
Das erstaunliche ist jedoch: Keiner kriegt’s wirklich mit.
Waeren da nicht die kurzen Wege von der Haustuer ins Auto, vom Auto ins Buero und wieder zurueck, vom Auto in den Supermarkt und dann irgendwann wieder vom Auto bis zur Haustuer….usw., wuerde man nicht einmal ins Schwitzen geraten. Im Gegenteil. wuerde man sich zum Arbeiten nicht warm genug kleiden, haette man sich in Null Komma Nichts die dickste Erkaeltung eingefangen.
Unsere Klimaanlage zu Hause hat ganz schoen zu schaffen, um das Loft auf Ertraeglichkeit herunter zu kuehlen, aber sie laeuft und wir haben zum Schlafen angenehme Temperaturen. Beim ersten Schritt vor die Haustuer morgens, wuerde man sich seinen business attire, am liebsten wieder vom Leib reissen. Das frische Gefuehl nach der morgendlichen Dusche ist nach zwei Sekunden weg und der einzige Gedanke ist: “Holy crap! Des geht gar net!” Der amerikanisch-badische Gedanke wird allerdings verworfen, sobald man im Auto sitzt und die dortige A/C, die etwas leistungsfaehiger zu sein scheint, als die deutschen Versionen, ihre Dienste tut. Ok, jetzt geht’s wieder. Die Abkuehlung im Auto geniessen, bevor der naechste Hammer kommt. Im Parkhaus aus dem Auto steigen und durch die feuchte Hitze, die sich downtown noch schlimmer anfuehlt als zu Hause, ab ins Peachtree Center. Der Schritt vom Skywalk, der das Parkhaus mit dem International Tower verbindet ist eine absolute Wohltat. Endlich wieder A/C..! Cool down, ….langsam wieder auf Normaltemperatur kommen. Die Klamotten sollten ja nicht gleich morgens um 9 durchgeschwitzt sein…Nach dem Durchgang in den South Tower ueberkommt mich sogar ein Froesteln, weil hier die Klimaanlage knapp ueber freeze eingestellt ist. Meistens habe ich auch was zum Ueberziehen dabei. In der zwoelften Etage, wo ich arbeite ist es nicht ganz so kalt wie unten, aber das Klima dort hat nichts mit der wirklichen Welt zu tun. Und es ist tatsaechlich angenehm. Man hat einen, im wahrsten Sinne des Wortes”, kuehlen Kopf, kann sich konzentrieren, hat keine feucht-verschwitzten Haende und ist froh, wenn man sich am Nachmittag einen warmen Kaffee im Food Court holen kann, weil es mit der Zeit schon etwas frisch werden kann, wenn man so am Schreibtisch sitzt den ganzen Tag. But wait a minute….es ist ja schon wieder halb sieben. Noch schnell die angefangene Arbeit beenden und dann ab nach Hause. Die ersten Schritte in Richtung Parkdeck fuehlen sich noch einigermassen gut an. Man kommt aus der “Kaelte” empfindet die Waerme zunaechst als angenehm. Die Realitaet holt einen allerdings relativ schnell auf den Boden der Tatsachen zurueck. It’s hot out there, freakin’ hot. Thorsten hat unter der Hitze etwas mehr zu leiden als ich. Er muss naemlich im Gegensatz zu mir ziemlich weit durch die Hitze laufen, da kein Parkplatz mehr in der Naehe des Mason Buildings verfuegbar war. Und der Beetle steht auch noch den ganzen Tag in der Sonne...da ist der Feierabend dann schon gelaufen.
Die Sache mit den Klimaanlagen ist vom Wohlfuehlfaktor (insbesondere im Arbeitsalltag) de luxe. Zumindest, so lange man sich keine Gedanken macht ueber die Energie, die tag und nacht verblasen wird. Allerdings fragt man fragt sich schon, ob es tatsaechlich sein muss, dass Restaurants, Bueros, Geschaefte….tatsaechlich dermassen heruntergekuehlt werden muessen, dass man sich nach einem Pulli sehnt oder anfaengt zu frieren. Ich habe eine Kollegin, die wegen zu kalt eingestellter A/C in ihrem Buero schon einen Heizluefter betrieben hat, damit sie nicht friert. Warum nicht? Zusaetzlich zur Energie, die die A/C verbraucht, noch Strom zum wieder aufheizen verblasen….Sehr populaer ist auch das Warten im laufenden Auto. Warten, bis die Ehefrau aus dem Supermarkt kommt oder mit den Kids aus der ebenfalls eiskalten Mall, warten bis im Lokal ein Tisch frei wird, den Rausch nach dem Firm Outing ausschlafen oder einfach mal nur so im Auto sitzen und auf irgendwas warten. Auf jeden Fall muss das Auto laufen, denn sonst laeuft ja auch die A/C nicht…Auf Big Island, Hawaii bringen es die Amis fertig, im Volcano National Park, wo es unglaublich viel zu sehen gibt, einfach im laufenden Auto sitzen zu bleiben und aus dem Fenster zu glotzen. Daher auch der Spitzname “Drive-In-Volcano”. Selbst als ehemaliger Nicht-Gruen-Waehler koennte man durchdrehen, bei so viel Energieverschwendung… Aber egal. Es hilft ja doch nix. Die Hitze soll wohl noch eine Weile anhalten und uns bleibt nichts anderes uebrig als uns auf den Herbst zu freuen. Und bis dahin heisst es drin bleiben und warm anziehen! So long!
Waehrend es bis Mitte Juli noch richtig nett und angenehm war, geht waermemaessig momentan so richtig die Post ab. Der Sommer hat es hier wirklich in sich. Taeglich um die 100 Grad Fahrenheit und meistens verdammt schwuel. Nachts ist es hier ungefaehr so warm wie in Karlsruhe tagsueber. Yippiejayeah!
Das erstaunliche ist jedoch: Keiner kriegt’s wirklich mit.
Waeren da nicht die kurzen Wege von der Haustuer ins Auto, vom Auto ins Buero und wieder zurueck, vom Auto in den Supermarkt und dann irgendwann wieder vom Auto bis zur Haustuer….usw., wuerde man nicht einmal ins Schwitzen geraten. Im Gegenteil. wuerde man sich zum Arbeiten nicht warm genug kleiden, haette man sich in Null Komma Nichts die dickste Erkaeltung eingefangen.
Unsere Klimaanlage zu Hause hat ganz schoen zu schaffen, um das Loft auf Ertraeglichkeit herunter zu kuehlen, aber sie laeuft und wir haben zum Schlafen angenehme Temperaturen. Beim ersten Schritt vor die Haustuer morgens, wuerde man sich seinen business attire, am liebsten wieder vom Leib reissen. Das frische Gefuehl nach der morgendlichen Dusche ist nach zwei Sekunden weg und der einzige Gedanke ist: “Holy crap! Des geht gar net!” Der amerikanisch-badische Gedanke wird allerdings verworfen, sobald man im Auto sitzt und die dortige A/C, die etwas leistungsfaehiger zu sein scheint, als die deutschen Versionen, ihre Dienste tut. Ok, jetzt geht’s wieder. Die Abkuehlung im Auto geniessen, bevor der naechste Hammer kommt. Im Parkhaus aus dem Auto steigen und durch die feuchte Hitze, die sich downtown noch schlimmer anfuehlt als zu Hause, ab ins Peachtree Center. Der Schritt vom Skywalk, der das Parkhaus mit dem International Tower verbindet ist eine absolute Wohltat. Endlich wieder A/C..! Cool down, ….langsam wieder auf Normaltemperatur kommen. Die Klamotten sollten ja nicht gleich morgens um 9 durchgeschwitzt sein…Nach dem Durchgang in den South Tower ueberkommt mich sogar ein Froesteln, weil hier die Klimaanlage knapp ueber freeze eingestellt ist. Meistens habe ich auch was zum Ueberziehen dabei. In der zwoelften Etage, wo ich arbeite ist es nicht ganz so kalt wie unten, aber das Klima dort hat nichts mit der wirklichen Welt zu tun. Und es ist tatsaechlich angenehm. Man hat einen, im wahrsten Sinne des Wortes”, kuehlen Kopf, kann sich konzentrieren, hat keine feucht-verschwitzten Haende und ist froh, wenn man sich am Nachmittag einen warmen Kaffee im Food Court holen kann, weil es mit der Zeit schon etwas frisch werden kann, wenn man so am Schreibtisch sitzt den ganzen Tag. But wait a minute….es ist ja schon wieder halb sieben. Noch schnell die angefangene Arbeit beenden und dann ab nach Hause. Die ersten Schritte in Richtung Parkdeck fuehlen sich noch einigermassen gut an. Man kommt aus der “Kaelte” empfindet die Waerme zunaechst als angenehm. Die Realitaet holt einen allerdings relativ schnell auf den Boden der Tatsachen zurueck. It’s hot out there, freakin’ hot. Thorsten hat unter der Hitze etwas mehr zu leiden als ich. Er muss naemlich im Gegensatz zu mir ziemlich weit durch die Hitze laufen, da kein Parkplatz mehr in der Naehe des Mason Buildings verfuegbar war. Und der Beetle steht auch noch den ganzen Tag in der Sonne...da ist der Feierabend dann schon gelaufen.
Die Sache mit den Klimaanlagen ist vom Wohlfuehlfaktor (insbesondere im Arbeitsalltag) de luxe. Zumindest, so lange man sich keine Gedanken macht ueber die Energie, die tag und nacht verblasen wird. Allerdings fragt man fragt sich schon, ob es tatsaechlich sein muss, dass Restaurants, Bueros, Geschaefte….tatsaechlich dermassen heruntergekuehlt werden muessen, dass man sich nach einem Pulli sehnt oder anfaengt zu frieren. Ich habe eine Kollegin, die wegen zu kalt eingestellter A/C in ihrem Buero schon einen Heizluefter betrieben hat, damit sie nicht friert. Warum nicht? Zusaetzlich zur Energie, die die A/C verbraucht, noch Strom zum wieder aufheizen verblasen….Sehr populaer ist auch das Warten im laufenden Auto. Warten, bis die Ehefrau aus dem Supermarkt kommt oder mit den Kids aus der ebenfalls eiskalten Mall, warten bis im Lokal ein Tisch frei wird, den Rausch nach dem Firm Outing ausschlafen oder einfach mal nur so im Auto sitzen und auf irgendwas warten. Auf jeden Fall muss das Auto laufen, denn sonst laeuft ja auch die A/C nicht…Auf Big Island, Hawaii bringen es die Amis fertig, im Volcano National Park, wo es unglaublich viel zu sehen gibt, einfach im laufenden Auto sitzen zu bleiben und aus dem Fenster zu glotzen. Daher auch der Spitzname “Drive-In-Volcano”. Selbst als ehemaliger Nicht-Gruen-Waehler koennte man durchdrehen, bei so viel Energieverschwendung… Aber egal. Es hilft ja doch nix. Die Hitze soll wohl noch eine Weile anhalten und uns bleibt nichts anderes uebrig als uns auf den Herbst zu freuen. Und bis dahin heisst es drin bleiben und warm anziehen! So long!
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